
Saison 2007:
Zuspiel von Tobias Fischer für Angreifer Stephan Streit
v.l.: Stephan Streit, Tobias Fischer
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Kirchen Vor heimischem Publikum und bei bestem Wetter sicherten sich die Faustballer des VfL Kirchen am Wochenende einen Platz in der zweiten Faustball-Bundesliga für die Feldrunde 2008.
Am 4. August 2007 fanden die Vorrundenspiele statt. Hier galt es für den VfL, mindestens den zweiten Platz in der mit vier Mannschaften besetzten Vorrundengruppe zu erreichen, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren.
Den Grundstein hierfür legte das Team von Trainer Dirk Rötter mit einem klaren Sieg (3:0 Sätze) über den TV Rendel. Gegen den TSV Ludwigshafen legte der VfL dann einen guten ersten Satz hin, der zweite Satz ging an den Gegner. Im dritten Satz gab Kirchen dann wieder Gas, nach einer Niederlage im vierten Satz bedurfte es aber einem fünften Satz, bis Kirchen mit drei gewonnenen Sätzen das Spiel für sich entschieden hatte.
Nun war das Soll erfüllt, das Halbfinale war erreicht. Dass es gegen den nächsten Gegner TV Käfertal, der bereits im Vorfeld als Favorit gehandelt wurde, schwer werden würde, war der Kirchener Mannschaft (Sören Ebel, Tobias Fischer, Dirk Rötter, Patrick Schiep, Stephan Schiep, Thilo Stang, Christian Stinner, Philipp Stinner, Tobias Stinner, Stephan Streit) vor Spielbeginn klar. Man sah dem Kirchener Angriff (Stephan Streit, Patrick Schiep, Sören Ebel), der sich in den übrigen Spielen wesentlich stärker als in der Verbandsliga zeigte, jedoch deutlich die Strapazen der vorangegangenen Spiele an – man hatte vor allem gegen Ludwigshafen viel Kraft gelassen. Dadurch gelangen auf Kirchener Seite nach einem knapp verlorenen ersten Satz nur noch wenige Punkte in den folgenden Sätzen, sodass Käfertal mit 3:0 Sätzen als Sieger vom Platz ging.
Am zweiten Tag stand nun das Halbfinale gegen den TV Völklingen an. Mit einem Sieg gegen die Saarländer wäre der VfL Kirchen in die 2. Faustball Bundesliga West aufgestiegen. Und das Rötter-Team zeigte von Beginn an, wo es lang geht: Satz eins und zwei wurden klar gewonnen, im dritten Satz hatte der VfL einen kurzzeitigen Durchhänger, den man mit einer knappen Niederlage bezahlen musste. Wieder wachgerüttelt, verlief der vierte Satz besser und man machte mit einem 11:4-Sieg den Aufstieg perfekt!
Nun stand noch die Kür an: Im Endspiel standen sich die beiden Aufsteiger gegenüber. Abermals traf Kirchen auf den TV Käfertal. Diesmal schickte Trainer Dirk Rötter diejenigen Spieler ins Rennen, die in den übrigen Spielen die Ersatzbank drücken mussten. Es zeigte sich, dass auch diese Spieler Faustball spielen können, denn beide Mannschaften lieferten sich das wohl spannendste und schönste Spiel des Wochenendes. Mit 11:9 und 13:11 konnte der VfL die ersten beiden Sätze für sich entscheiden. Den dritten Satz entschied Käfertal für sich, auch der vierte Satz ging mit 13:11 denkbar knapp an das badische Team. Nun musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen: Auch dieser blieb bis zum letzten Ball spannend, am Ende hieß der Sieger mit 11:9 TV Käfertal.
Trotzdem gab sich Abteilungsleiter Gerhard Glöckner zufrieden: „Im letzten Spiel sind die Zuschauer noch einmal voll auf ihre Kosten gekommen – das war eine gute Werbung für unseren Sport!“
Auch Trainer Dirk Rötter war mit seiner Mannschaft am Ende eines anstrengenden Wochenendes zufrieden, denn das Ziel in die zweite Bundesliga aufzusteigen, wurde erreicht – nicht zuletzt dank der tollen Kulisse, für welche die heimischen und auswärtigen Zuschauer sorgten.